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Probleme mit meinen RosenViele der Schädlinge, von denen ich auf Seiten im WWW, in Foren und Büchern las, erschienen tatsächlich in meinem Garten. Keiner davon richtete bisher nennenswerte Schäden an. Am unangenehmsten waren Wanzen und Raupen, beide schädigten die Rosen mehr optisch als substantiell. ( Raupen | Wanzen | Rosenzikaden | Blattläuse | Rosentriebbohrer | Quellen )
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Raupen
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Vorbeugende Maßnahmen dagegen (außer dem optimalen Standort) gibt es keine, hier hilft nur Absammeln. Geringer Fraß ist nur eine optische Beeinträchtigung, starker verringert die Blattmasse und schwächt die Pflanze. Letzteres ist zum Glück bei Rosen selten, bei anderen Pflanzen in diesem Sommer aber häufig :-(. |
Wanzen
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Ende Juli war der neue Austrieb mehrerer Rosen plötzlich verkrüppelt (siehe oben rechts). Besonders stark betroffen waren 'Guirlande d'amour' und 'Amber Abundance', beide sind an sehr unterschiedlichen Standorten gepflanzt. 'Amber Abundance' trieb gleichzeitig Knospen, an denen morgens kleine braune Tropfen hingen und die ebenfalls deutliche Saugspuren trugen (siehe oben links). Die Übeltäter sind saugende Wanzen. Vorbeugende Maßnahmen sind nicht möglich, weil der Befall zu spät auffällt. Welche Wanzen genau verantwortlich sind, weiß ich nicht. Hier gibt es mehrere Arten. Ich vermute die Art, die rechts abgebildet ist. Sie hat Ähnlichkeit mit Blepharidopterus angulatus. Größe, Färbung und Körperform stimmen, aber das Verhalten nicht. "Meine" Wanzen stellen nicht auf Bäumen Milben nach wie Blepharidopterus angulatus, sondern saugen an Rosenknospen und ausreifenden Spitzwegerich-Samen. |
Rosenzikaden
Das linke, große Bild zeigt die kleinen, grünlichweißen Insekten (Typhlocyba rosae) auf der Blattunterseite. Sie ernähren sich vom Saft der Rosenblätter und hinterlassen dabei weiße Flecken auf der Oberseite der Blätter (rechts zu sehen). Betroffen war meine 'The Pilgrim'. Zwar haben sich die Blätter nicht regeneriert, aber sie wurden innerhalb von 4 Wochen von neuen verdeckt. Die am schlimmsten betroffenen habe ich entfernt. Bei starkem Befall wird empfohlen, ein spezielles Öl (Baisis Rapsöl o.ä.) aus dem Fachhandel zu spritzen. War bei mir nicht nötig. |
Blattläuse
Besonders die Ende April 2002 wurzelnackt gepflanzte Boule de Neige war an frischen Austrieben und Knospen von Blattläusen betroffen. Das Foto links zeigt, leider schwer erkennbar, leere Karkassen und zahlreiche geflügelte Exemplare verschiedenener Färbungen. Nach dem ich bei meiner 'The Pilgrim' versucht hatte, die Tierchen durch Abschütteln und Wassergüsse zu reduzieren und danach die Knospen die Köpfe hängen ließen, habe ich bei dieser Pflanze auf Gegenmaßnahmen verzichtet. Wie deutlich zu sehen ist, sind sie zur Blüte von selbst verschwunden, und die Rose wurde nicht sichtbar beeinträchtigt. Bei sehr starkem Befall wird empfohlen, mit einer Schmierseifen-Lösung, ggf. versetzt mit Spiritus zu spritzen. Aufgerollte und mit Honigtau benetzte Blätter sind nicht nur ein optisches Problem - Blattläuse können Virus-Krankheiten übertragen. |
Rosentriebbohrer
Einzige mögliche Maßnahme: regelmäßige Kontrolle und abschneiden der Triebe bis ins gesunde Holz. |
Quellen und mehr[1] Chemikalien und Pflanzenschutz im Gartenatelier [2] Rosenabnormitäten beim VDR Bremen [3] Thread Rosentriebbohrer |
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(08/2002) · |